Vier Jahre nach der Flucht

«Ich kann nicht vergessen» – Ukrainer:innen aus Zürich erzählen

Sie kamen 2022 in die Schweiz: als Kinder, Jugendliche, Mütter, Grosseltern. Ukrainer:innen erzählen, wie sich ihr Leben seit der Flucht verändert hat.

Picture: AI generated

Gemäss UNHCR sind sechs Millionen Ukrainer:innen gezwungen worden, ihre Heimat zu verlassen. Im Kanton Zürich haben sich bereits 21’743 Personen mit Schutzstatus S registriert, was die tiefgreifenden Herausforderungen und den Kampf vieler Menschen, die Zuflucht suchen, verdeutlicht.

Als die Geflüchteten in die Schweiz kamen, hingen überall Ukrainische-Flaggen. Die Welt schien sich vereint gegen den Krieg zu stellen. Heute ist die Solidarität weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden.

Das beobachtet auch Zoryana Mazko, die seit über 20 Jahren in der Schweiz lebt. Nach Ausbruch des Krieges gründete sie den ukrainischen Chor «Perespiv», um geflüchteten Ukrainer:innen Halt zu geben.

Die Ungewissheit unter den Geflüchteten werde grösser, sagt Mazko. «Manchmal haben sie das Gefühl, dass es der Gesellschaft inzwischen egal ist, was mit ihnen passiert.»

Olga:

Olga singt im Chor «Perespiv» gemeinsam mit Ukrainer:innen und Schweizer:innen. Die Proben und Konzerte geben ihr Trost. «In diesen zwei Stunden entsteht ein kleines Stück Heimat», sagt Olga. Beim Singen finde sie einen Ausdruck für das, was sich nicht erzählen lasse…

Heute spricht sie fließend.

Ivan:

..Wie viele ukrainische Jugendliche lernt Ivan sowohl für die Schule in der Schweiz als auch in der Heimat. Begabt in Mathe und Naturwissenschaften, bereitet er sich auf die ukrainische Maturität vor. In der Schweiz wird er dagegen in die Sek B eingestuft. «Wegen meiner Deutschkenntnisse haben sie mir gar keine Chance gegeben», erzählt der heute 17-Jährige.

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Heute sucht Ivan eine Lehrstelle. Mehr als 50 bewerbungen hat er bisher verschickt, um einen Ausbildungsplatz als medizinischer Praxisassistent oder Dentalassistent zu finden. Neben dem Lernen spielt er E-Bass und kämpft im Boxring.

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The text is based on the «Ich kann nicht vergessen» article in Tsüri.ch, February 2026

The video below illustrates how modern political leaders are making hard decisions about the weaker/conflict countries, peoples and territories. «Wether they like it or not…»

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